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Bericht zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Roßla

Bei der Jahreshauptversammlung die am 26.02.2016 um 19:00 Uhr im Gerätehaus stattfand, konnte der Wehrleiter Lars Wiechert neben den anwesenden Mitgliedern, auch Gemeindebürgermeister Ralf Rettig, Ortsbügermeisterin Nadine Pein, Gemeindewehrleiter Frank Reinhardt, Abschnittsleiter Axel Gans, Pfarrer Volker Blischke, sowie Kameraden und Kameradinnen der Partnerwehr aus Gronau und der Feerwehr Bösenrode begrüßen.

 

Trotz einer Einladung war leider kein Vertreter aus dem Kreisfeuerwehrverband anwesend.

 

Nach der Begrüßung fand eine Gedenkminute für unsere verstorbenen Kameraden statt.

 

Im Anschluss begann der Wehrleiter Lars Wiechert mit seinen Jahresbericht.

 

Dabei brachte er noch einmal deutlich zum Ausdruck, dass es in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist, dass viele ehrenamtliche Menschen die Arbeit der Feuerwehr übernehmen.

 

Mit 57 Einsätzen war das Jahr 2015 eines der Ereignisreichsten Jahre in der Geschichte der Feuerwehr Roßla. Auf die Wochen des Jahres gerechnet, wurden die Roßlaer Kameradinnen und Kameraden  mehr als einmal in der Woche alarmiert.

 

Dabei wurde festgestellt, dass sich das Aufgabenspektrum der Freiwilligen Feuerwehr wieder einmal erweitert hat. Ein Beispiel dafür, sind die zwei Brandsicherheitswachen in der zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge in Halberstadt. Hier waren jeweils sechs Kameraden in einer 12 Stunden Tag und in einer 12 Stunden Nachtschicht für das gesamte Gelände der Aufnahmestelle verantwortlich.

 

Auch im Bereich Ausbildung hat sich im Jahr 2015 einiges getan. So konnten viele Einsatzkräfte sowohl intern, auf Kreisebene, sowie an der Landesfeuerwehrschule in Heyrothsberge ausgebildet werden. Dabei muss man klar betonen, dass die Ausbildung umso besser sein muss, umso mehr Einsätze die Feuerwehr zu absolvieren hat.

 

Außerhalb der Ausbildungs- und Einsatztätigkeit wurde viel Zeit in die Einsatzplanung für Roßla und seine Schwerpunktobjekte gesteckt. Hier sind von den Führungskräften vielfältige Termine wahrgenommen worden, um die benötigten Einsatzunterlagen zu erstellen bzw. zu aktualisieren.

 

Auch die Öffentlichkeitsarbeit kam nicht zu kurz. So wurde versucht mit verschiedenen öffentlichen Auftritten das Interesse bei Kindern und Erwachsenen an der Feuerwehr zu wecken.

 

Außerdem bedankte sich der Wehrleiter bei den Betreuerinnen und Betreuern der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Denn im Moment werden über 50 Kinder und Jugendliche betreut. Das heißt, dass 50 Kinder und Jugendliche möglicherweise auch 50 potenzielle Feuerwehrfrauen und –männer sind, welche zukünftig bergen, retten, löschen und schützen.

 

Die in Ihrem Amt tätige Nancy Rost verlas ihren Bericht zur Kinderfeuerwehr, sowie in Vertretung für den Jugendwart Jens Gebelein den Bericht für die Jugendfeuerwehr.

 

Sie zeigte sich angesichts der Nachwuchsgewinnung sehr erfreut und berichtete von einem aufregenden Jahr. Die Zahl von 28 Kinder und 24 Jugendlichen spricht für die gute Arbeit aller Beteiligten. Mit Pizzabacken, Eierfärben, Zeltlager, Plätzchen backen, Feuerwehrwettkämpfen, einem Besuch der „Arche Noah“ in Halle (Saale) sowie dem Flughafen Halle/Leipzig war für jeden etwas dabei.

 

Natürlich gab es in dieser Jahreshauptversammlung wieder Ehrungen und Beförderungen. So wurden einige der Kameraden aus der Alter- und Ehrenabteilung für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

 

Im Anschluss an die Ehrungen und Beförderungen kamen die Bürgermeister, sowie die Gemeindewehrleitung samt Abschnittsleiter zu Wort.

 

Hier machte Nadine Pein als Ortsbügermeisterin den Anfang, für die es die erste Jahreshauptversammlung in der Feuerwehr Roßla war. Sie wandte sich mit offenen und persönlichen Worten an die Kameradinnen und Kameraden und bedankte sich für die geleistete Arbeit.

 

Gemeindebürgermeister Ralf Rettig hingegen zeigte noch einige Probleme auf, die für die Feuerwehr von hoher Bedeutung sind. Ein Beispiel dafür sind fehlende Hydranten in der Ortslage Roßla. Zu diesem Thema, sowie zu vielen anderen Themen bietet der Bürgermeister jederzeit seine Hilfe und Unterstützung an.

 

In einer kurzen Ansprache bedankte sich Gemeindewehrleiter Frank Reinhardt für die geleisteten Dienste und gratulierte den geehrten und beförderten Kameraden.

 

Der in Vertretung für den Kreisbrandmeister anwesende Axel Ganz ging noch einmal kurz auf die Problematik Lehrgänge ein. Hier bat er nochmal um Verständnis für fehlende bzw. kurzfristig abgesagte Lehrgänge an der IBK Heyrothsberge. Zusätzlich bedankte er sich für die Einsatzbereitschaft sowie bei den Arbeitgebern, für die Freistellung der Einsatzkräfte von der Arbeit.

 

Zu guter Letzt erhielt Pfarrer Volker Blischke das Wort. Wie gewohnt mit viel Witz und guter Laune schaffte er es, mit einer „Wer wird Millionär“ Frage, die Verbindung zwischen der Bibel und der Feuerwehr herzustellen. Hier können wir nur Danke sagen, dass du jedes Jahr unserer Einladung folgst.

 

Zum Schluss möchten wir uns nochmal bei allen Kameradinnen und Kameraden für die im Jahr 2015 geleisteten Dienste bedanken. Zusätzlich ein Danke an alle Sponsoren, sowie den Arbeitgebern.

 

 

„Ehrenamtliche Feuerwehrleute sind die zuverlässigsten und am vertrauenswürdigsten Diener am öffentlichen Wohl. Ich habe Sie erlebt als echte Staatsdiener. “

Zitat - Helmut Schmidt (Bundeskanzler a.D.)